35 Minuten […und 30 Meter zu wenig]

[4.970m | 7:02min/km]

DREISSIG METER. Der schmale Grat zwischen Erfolg und Niederlage – für mich zumindest.
Wie frustrierend kann etwas sein? Und WANN lerne ich endlich, dass es eben nicht ausreicht, nur einen halben Liter getrunken zu haben – bis vier Uhr nachmittags – um problemlos laufen zu können? Noch dazu, wenn das Thermometer plötzlich wieder knapp 30 Grad anzeigt?

Es war wirklich anstrengend heute. Wirklich, wirklich anstrengend. Ich bin wieder die 5km-Teststrecke gelaufen; nach 20 Minuten schaute ich auf die Uhr – und erschrak. Ich war schon an diesem Punkt so fertig, dass ich am Liebsten gegangen wäre. Das Hochgefühl hatte ich heute kein einziges Mal. Sogar meine Musik im Ohr hat mich genervt. Und das Shirt, das ich heute gewählt habe, war viel zu warm für diese Temperaturen. Ich glaube, ich war tatsächlich dehydriert, ich konnte nur noch mit Mühe schlucken. Das hat mir ein bisschen Angst gemacht.
Wie dem auch sei – ich bin heute tatsächlich quasi 5km gelaufen. Sagen wir: Ich bin griechische 5km gelaufen; wir Griechen nehmen’s ja öfter nicht so genau. :-) Das sind fast 5km mehr, als ich im Juli noch in der Lage war. Das muss ich mir mal selbst sagen. Dabei war auch heute km3 der schnellste, 6:55min. Mein Tempo ging rauf und runter, rauf und runter. Einen Teil bin ich mit 11km/h gelaufen, nur um dann wieder einzubrechen. Also heute war nix, da brauch ich gar nicht viel rumzureden.

Samstag ist der Lauf in Frankfurt. Am Mittwoch werde ich noch mal laufen, aber nur eine kürzere Strecke, vielleicht ein bisschen Fahrtspiel. Wenn man das bei meinem Tempo so nennen kann. Do-Sa ist dann Ruhe angesagt, auch, wenn es mir schwer fallen wird.

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