Der erste Meilenstein!

Es ist geschafft. 20 Minuten am Stück. Yeah.

Als ich so gegen zwölf Uhr zum Wald hoch lief, war ich erst etwas skeptisch, ob ich es denn wirklich durchhalten würde, denn ich fühle mich heute nicht ganz so gut. Liegt vielleicht daran, dass ich schon wieder nix gegessen habe. Ich vergesse es einfach immer.

Ich hatte meine Stoppuhr dabei, um nach zehn Minuten wieder umkehren zu können. Dann gings los. Ich wählte heute zu Beginn einen anderen Weg, der sich als recht hügelig herausstellte. Das Schöne ist, dass ich keine Probleme mehr mit den ersten paar Minuten habe. Vielleicht liegt es wirklich am Weg, der hoch zum Wald führt – er besteht nämlich aus einer einzigen zehnminütigen Steigung. Ich bin also wahrhaftig aufgewärmt, wenn ich dann oben ankomme. 🙂 Das Auf und Ab zu Beginn hab ich als Herausforderung genommen; nicht, dass der restliche Weg ansatzweise flach gewesen wäre. Wald halt. Schön. Und:  So was hat nur Vorteile auf die Straßen-Schnelligkeit!
Man merkt, ich bin motiviert.
Als ich zum Wendepunkt kam, war ich aufgeregt. Hab in mich hinein gefühlt und gemerkt: Da geht noch was. War ja aber auch zu erwarten wegen der Superkompensation vom letzten Lauf. Also Freude bisschen zurückgehalten und weiter. Beim nächsten Zeitcheck stellte ich fest, dass ich schon 16 Minuten gelaufen war. Ich musste grinsen, weil ich so glücklich war, denn ich fühlte, dass ich noch weiterlaufen kann. Das letzte Stück habe ich mir dann nochmal den hügeligen Weg vom Beginn gegeben. Ich dachte mir: Wenn ich vielleicht schon auf Reserve laufe, dann wenigstens richtig! Woohooooo! Es war anstrengend, das letzte Stück. Aber toll. Richtig toll.

Ach ja, dazu kam, dass ich heute zum ersten Mal (in meinem Leben) mit einer langen Lauftight gelaufen bin. Ich denke, die Außentemperatur hätte doch noch ein Laufen in Shorts erlaubt, es war grenzwertig warm. Aber nicht unangenehm. Ich könnte mich daran gewöhnen. Sollte ich ja auch.

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