Es hört (noch) nicht auf

Nun, liebe Freunde des Laufsports, was soll ich sagen? Et läuft – und zwar schon wieder schneller.

Die 7k-Einheit am Montag habe ich @6:45 absolviert – 20sek/km schneller, als vor einer Woche. Bei gleicher Anstrengung. Wow.
Und die 4k-Tempoeinheit heute Vormittag habe ich zum ersten Mal durchgehalten. Waren zwar nicht glatt 6:00, aber immerhin 6:06. Den ersten km bin ich eindeutig zu schnell angegangen, bin einfach frei Schnauze losgerannt. Nach dem ersten km wollte ich eigentlich das Tempo deutlich rausnehmen – von wegen Wiederholungslauf usw. – aber dann dachte ich, Sch*** drauf, lauf einfach so weiter so lange du kannst. Et voilà! Allerdings war ich sehr froh, als km4 geschafft war. Das könnt ihr mir glauben. Der Auslauf-km in 7:00 hat sich noch nie so erholsam angefühlt.

Nun mache ich mir schon Gedanken über diese sprunghafte Temposteigerung bzw. Leistungsverbesserung. Zu erwarten ist so etwas natürlich, darauf trainiert man ja hin. Dass es jedoch so plötzlich geschehen würde – das erstaunt mich. Ich möchte es ja nicht übertreiben und, wie so viele übermotivierte Läufer, verletzungsbedingt pausieren müssen. Deshalb habe ich schon einmal in Foren nachgefragt, ob das so ok sei. Keine Einwände. Das hat mich außerordentlich gefreut; vielleicht habe ich mich deshalb heute getraut, die 4k einfach mal so fließen zu lassen. Denn auch, wenn ich stets in der happy-go-lucky-Manier daherkomme, bremse ich mich. Eigentlich immer. Wahrscheinlich ist es die Angst vor Überlastung und einem damit verbundenen Trainingsausfall. Das käme einem GAU gleich. Das grüne Licht, das ich zu meinem bisherigen Training und meinem aktuellen Laufplan bekam, nimmt mir Einige der Bedenken.

Es läuft also gut, und ich hoffe, es bleibt so. Natürlich werde ich nicht wöchentlich solche Verbesserungen verzeichnen können; das war im Krafttraining nicht anders. Der Körper braucht Zeit. Und die will ich ihm geben.

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